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Vernetzung, Information und Austausch standen im Mittelpunkt des dritten Netzwerktreffens der Öko-Modellregionen, dass in diesem Jahr in der Öko-Modellregion Waldsassengau stattfand. Über 50 Vertreterinnen und Vertreter aus den Öko-Modellregionen in Bayern und aus den benachbarten Bundesländern Hessen und Baden-Württemberg trafen sich am 10. und 11. Juli im Benediktushof in Holzkirchen bei Würzburg.

Auf Grund der aktuellen Brisanz in dieser Region stand das Thema „Ökolandbau, Ressourcenschutz und Klimawandel“ im Mittelpunkt und wurde bei einem Diskussionsforum am Montagabend “heiß” diskutiert. Mit einem Impulsvortrag gab Dr. Harald Maier vom Deutschen Wetterdienst zunächst einen Überblick über Stand der Forschung zum Klimawandel und ging auch auf die zukünftig erwarteten regionalen Auswirkungen in Bayern und speziell die in Unterfranken ein. In der anschließenden Diskussionsrunde kamen die Teilnehmer zu dem einhelligen Urteil, dass sowohl für die Anpassung an den Klimawandel als auch für den Schutz des Grundwassers das Augenmerk stärker auf den Schutz des Bodens gelegt werden muss.

Der zweite Tag des Treffens stand ganz im Zeichen der Öko-Modellregion Waldsassengau. In Kleingruppen konnten sich die Projektmanager, Landwirte, Bürgermeister und Vertreter von ALEs und ALEFs mit den Akteuren der Öko-Modellregion zu Themen wie bio-regionale Versorgung, Biotopverbund oder Grundwasserschutz austauschen. Auch zwei Vertreterinnen der hessischen Öko-Modellregionen präsentierten hier Ihre Arbeit. Die anschließende Exkursion zu den Betrieben Remlinger Rüben GbR in Remlingen und Biolandhof Kraus-Egbers in Altertheim sowie die Informationen zu Köhlers Biobäckerei aus Würzburg machte noch einmal deutlich, wie viele äußerst erfolgreiche Betriebe im Waldsassengau bereits vorhanden sind. Es wurde eindrucksvoll gezeigt, welche Chance nachhaltiges Unternehmertum für den ländlichen Raum darstellt.

Weitere Bilder zum Netzwerktreffen finden Sie hier.