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Schönster Sonnenschein lockte über 70 Wanderlustige am vergangenen Sonntag nach Helmstadt, um dort den Kulturweg „Waldsassengau 1“ zu entdecken. Eingeladen hatten neben dem Markt Helmstadt und der Forstbetriebsgemeinschaft Würzburg auch die Öko-Modellregion Waldsassengau, die sich das Ziel gesetzt hat, in jeder der dreizehn Allianz-Gemeinden eine eigene Wandertour durchzuführen.

Der diesjährige Winter macht es möglich, dass Ende Januar Bäume gepflanzt werden können. Diese Chance nutzte Naturschutzwächter Heinz Rittinger, um mit dem Waldbrunner Kindergarten sechs Apfelbäume in die Erde zu bringen. Drei davon werden später einmal sogenannte Hochstämme mit ausladenden Kronen, drei andere bleiben kinderfreundlich klein und können bequem ohne Leiter beerntet werden. Trotz des kalten Windes sind die Kinder des Kindergartens St. Norbertus sowie sogenannten „Wurzelkinder“ des Waldkindergartens voller Eifer dabei und singen gemeinsam mit Erzieherinnen und Eltern den Apfelbäumen Lieder.

Pressebericht zum Forum der Öko-Modellregion Waldsassengau am 23.01.18 im Gasthaus Krone, Helmstadt.

Wenn Blau in Gelb fließt… entsteht Grün. So das Motto des Forums, zu dem die Öko-Modellregion Waldsassengau am vergangenen Dienstag in Helmstadt geladen hatte. Rund dreißig „grüne“ Akteure aus dem Raum Würzburg kamen zusammen, um gemeinsame Schnittmengen zu erarbeiten.

Rosinen, Obst, Nüsse und Vollkornbrot – auf vielen kleinen Tellern wird der Vormittags-Snack für die Kinder der Kita „Haus des Kindes St. Martin“ in Waldbüttelbrunn vorbereitet. Auch beim Mittagessen achtet das Küchenteam rund um Hildegard Rehder auf ausgewogene Ernährung. Der Clou dabei: von Anfang an wird in der 2015 eröffnete Kindertagesstätte selbst gekocht und die Lebensmittel stammen zum größten Teil aus regionaler Bio-Landwirtschaft. 

Die Portraitaufnahme eines zufriedenen Schweins war wohl das Bild des Abends. „Diese Zufriedenheit ist zu spüren und überträgt sich auch auf mich als Landwirt.“ bestätigt Eberhard Räder aus Bastheim in der Rhön den Eindruck der rund 80 Zuhörer – überwiegend Landwirte aus der Region Würzburg, die sich Gedanken darüber machen, ob ihre Betriebe für eine Umstellung auf ökologische Landwirtschaft geeignet sind und ob sie diesen Schritt wagen sollen. 

Unter diesem Leitspruch des Biohof-Ladens der Familie Rappelt-Fiederling trafen sich vergangenen Freitag regionale Vermarkter und Verarbeiter, um einen gemeinsam erstellten Flyer der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Nicht nur Hof- und Bioläden, auch Bäcker und Gastronomen, Seminarhaus und Streuobst-Genossenschaft finden sich mit ihrer breiten Palette an regionalen Bio-Produkten im liebevoll gestalteten Flyer. Er spiegelt die Vielfalt ländlicher Erzeugung und handwerklich hochwertiger Verarbeitung wider und soll die Beziehungen zwischen Stadt und Land aufzeigen – so viel „westlicher Landkreis“ steckt in einem Vollkornbrot, einem Bio-Menü oder einem Glas Apfelsecco!